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Freitag, 11. März 2011

Altersvorsorge - wie denn?

So, nun haben also auch die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst - zu denen ich ja auch gehöre - ihre Tariferhöhung ziemlich sicher.
Traditionell sind die Erhöhungen im ÖD immer geringer als im Durchschnitt aller Beschäftigten. Begründet werden die schlechten Tarife mit den vergleichsweise sicheren Arbeitsplätzen der Beschäftigten, ein Argument was früher sicherlich auch stimmte, heute gewiss nicht mehr die Bedeutung hat.
Nun gut. Ich will ja hier gar nicht lamentieren über die geringen Tarifabschlüsse im ÖD.
Viel wichtiger ist mir der Hinweis auf die Rentenerhöhung von 1 Prozent. Im ÖD werden es 2,3 Prozent sein, und viele unabhängige Beobachter meinen, das diese Erhöhung gerade so ausreichen wird um die Inflationsrate und einen Teil der Kostensteigerung abzufangen.
Und was sollen die Rentner dann mit 1 Prozent?

JÜNGERE aufgepasst. Jede Rentenerhöhung unterhalb der Inflationsrate und Kostensteigerung ist nicht nur ein Verlust für die heutigen Rentner sondern auch für EUCH zukünftige Rentner!
Der Anteil der zu versteuernden Rente wächst von Jahr zu Jahr. Der Wachstum der Renten hält bei Weitem nicht Schritt mit der Entwicklung der übrigen Einkommen.

Schon mal darüber nachgedacht?

Donnerstag, 21. Mai 2009

Versteckte Rentenkürzungen

Bei den Renten gab es eine Vielzahl von versteckten Kürzungen. Allein für den Zeitraum vom 1.7.2003 bis zum 1.7.2006 listet Valentin Gerber in einem vom Büro gegen Altersdiskriminierung veröffentlichten Beitrag 12 (zwölf) versteckte Rentenkürzungen auf.

Gerber errechnet einen faktischen Rentenverlust von 119,70 € pro Monat, bezogen auf eine Rente von 1.300,00 €.

Die Liste der Gemeinheiten reicht von Erhöhung der Versicherungsbeiträge für Krankenversicherung und Pflegeversicherung, über mehrjährige Null-Runden, bis zur Erhöhung des Besteuerungsanteils der Rente.

Und nun wird eine Rentenkürzung als Beitrag der Rentner zur Finanzierung der Wirtschaftskrise diskutiert.

Vermutlich hat man festgestellt, dass die 20 Millionen Rentner mit ihrem ungeheuren Vermögen und ihrem Wunsch nach einer sicheren Anlage des Geldes für ihre Altersvorsorge die Finanzkrise ausgelöst haben. Oder warum sonst sollen sie die Überwindung mitfinanzieren?

Haben die Rentner durch den "aufgeschwatzten" Erwerb von Lehmann-Zertifikaten noch nicht genug verloren?