Aus der Quelle der Deutschen Rentenversicherung stammen die neuesten Zahlen zur Durchschnittsrente in Deutschland.
Es wird für Männer ein Bundesdurchschnitt von 1049,27 € angegeben. Frauen erhalten nur etwa halb so viel, nämlich 528,23 €.
Ich würde diese Zahlen gern mit den von mir für 2007 ermittelten Zahlen (s. Blogeintrag vom 14. Mai 2009 zum Thema Durchschnittsrente) vergleichen.
Aber ich weiß nicht, was ich vergleichen soll! Folgendes Dilemma: Die damals veröffentlichten Zahlen vom Statistischen Bundesamt haben die Durchschnittsrente für Einfachrentner, also ohne betriebliche Zusatzrente (ca. 80 % aller Rentner) und die Durchschnittsrente von Beziehern mehrerer Renten (ca. 20 % aller Rentner) enthalten und gesondert ausgewiesen.
Die durchschnittliche Einfachrente im Jahr 2007 lag bei Männern bei 963 € und bei Frauen bei 691 €. Die MehrfachrenterInnen hatten durchschnittlich 1067 € zur Verfügung.
Die Deutsche Rentenversicherung nimmt diese Unterscheidung nicht vor. Wie haben sich die Renten denn nun entwickelt?
Sind es Einfachrenten, die von der DRV genannt werden? Oder sind es die Mehrfachrenten? Oder hat man die Unterscheidung überhaupt nicht getroffen und hat Einfach- und Mehrfachrentner einfach zusammengelegt und daraus das rechnerische Mittel gezogen?
Man muss die unterschiedlichen Zahlen nur so lange veröffentlichen (ohne Erläuterungen), bis sich niemand mehr dafür interessiert. Dann fallen die Rentenkürzungen und Umverteilungen umso leichter.
Es ist zum k..........
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Donnerstag, 6. Januar 2011
Mittwoch, 10. Juni 2009
Sozialverbände fordern Bekämpfung der Altersarmut
Nun haben sich also endlich die beiden großen Sozialverbände VdK und SoVD gemeinsam zu Wort gemeldet.
Anlässlich des 9. Seniorentags vom 8. bis 10. Juni in Leipzig gab es sowohl von der Präsidentin des VdK, Ulrike Mascher wie auch vom Präsidenten des SoVD, Adolf Bauer klare Worte und Forderungen in Richtung Bundesregierung.
"Die Altersicherung müsse bei Erwerbsunfähigkeit, Niedriglohnarbeit und Arbeitslosigkeit ausgebaut werden", so Ulrike Mascher. Weiterhin fordert der VdK die Abschaffung der Rentenabschläge für Rentner, die wegen Krankheit nicht bis zum 65. bzw. demnächst 67. Lebensjahr arbeiten können.
Adolf Bauer erklärte, die Zahld er hilfebedürftigen Renter sei seit Einführung der Grundsicherung vor sechs Jahren um 70 % gestiegen. Er nannte es "unverantwortlich", die Gefahr steigender Altersarmut mit dem Hinweis auf die goldene Rentnergeneration abzutun.
Es gebe "klare Anzeichen, dass die Altersarmut in den nächsten Jahren rasant steigen wird", so Bauer in Leipzig.
Als wesentliche Ursachen dafür benannte Bauer die faktischen Rentenkürzungen der vergangenen Jahre (vgl. hierzu "Versteckte Rentenkürzungen"), die langfristige Absenkung des Rentniveaus (vgl. hierzu "Wie hoch sind die Durchschnittsrenten in der BRD") und die zunehmend lückenhaften Erwerbsbiografien (vgl. hierzu "Goldenes Rentenalter").
Vielleicht ist der alle 3 Jahre von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) organisierte Seniorentag der richtige Ort um auf die Misere aufmerksam zu machen - aber ob es etwas bewirkt?
Anlässlich des 9. Seniorentags vom 8. bis 10. Juni in Leipzig gab es sowohl von der Präsidentin des VdK, Ulrike Mascher wie auch vom Präsidenten des SoVD, Adolf Bauer klare Worte und Forderungen in Richtung Bundesregierung.
"Die Altersicherung müsse bei Erwerbsunfähigkeit, Niedriglohnarbeit und Arbeitslosigkeit ausgebaut werden", so Ulrike Mascher. Weiterhin fordert der VdK die Abschaffung der Rentenabschläge für Rentner, die wegen Krankheit nicht bis zum 65. bzw. demnächst 67. Lebensjahr arbeiten können.
Adolf Bauer erklärte, die Zahld er hilfebedürftigen Renter sei seit Einführung der Grundsicherung vor sechs Jahren um 70 % gestiegen. Er nannte es "unverantwortlich", die Gefahr steigender Altersarmut mit dem Hinweis auf die goldene Rentnergeneration abzutun.
Es gebe "klare Anzeichen, dass die Altersarmut in den nächsten Jahren rasant steigen wird", so Bauer in Leipzig.
Als wesentliche Ursachen dafür benannte Bauer die faktischen Rentenkürzungen der vergangenen Jahre (vgl. hierzu "Versteckte Rentenkürzungen"), die langfristige Absenkung des Rentniveaus (vgl. hierzu "Wie hoch sind die Durchschnittsrenten in der BRD") und die zunehmend lückenhaften Erwerbsbiografien (vgl. hierzu "Goldenes Rentenalter").
Vielleicht ist der alle 3 Jahre von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) organisierte Seniorentag der richtige Ort um auf die Misere aufmerksam zu machen - aber ob es etwas bewirkt?
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Grundsicherung
Donnerstag, 14. Mai 2009
Wie hoch sind die Durchschnittsrenten in der BRD?
Das Statistische Bundesamt hat für das Jahr 2007 folgende Durchschnittsrenten ermittelt:
Die Durchschnittsrente eines Mannes betrug 963 Euro, die Durchschnittsrente einer Frau betrug 691 Euro.
Unterscheiden muss man aber noch mal zwischen Einfachrentnern, deren durchschnittliche Altersrente 742 Euro betrug und Mehrfachrentnern (mit Zusatzrenten wie z. B. Betriebsrente), die durchschnittlich 1067 Euro erhielten. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, "Die soziale Situation in Deutschland, Zahlen und Fakten, 2008)
Von den 20,12 Millionen Rentnern sind aber nur 19,6 % Mehrfachrentner.
Das neue Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin erklärte jüngst gegenüber dem "Stern": "Wir können aber die Erwerbstätigen nicht ohne Ende belasten." Deshalb müssten die Renten "langfristig auf das Niveau einer Grundsicherung sinken".
Leider gibt es weder Angaben über die Höhe seiner Vorstandsbezüge, noch über die zu erwartende Altersrente.
Vermutlich liegen beide leicht über dem Grundsicherungsniveau.
Die Durchschnittsrente eines Mannes betrug 963 Euro, die Durchschnittsrente einer Frau betrug 691 Euro.
Unterscheiden muss man aber noch mal zwischen Einfachrentnern, deren durchschnittliche Altersrente 742 Euro betrug und Mehrfachrentnern (mit Zusatzrenten wie z. B. Betriebsrente), die durchschnittlich 1067 Euro erhielten. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, "Die soziale Situation in Deutschland, Zahlen und Fakten, 2008)
Von den 20,12 Millionen Rentnern sind aber nur 19,6 % Mehrfachrentner.
Das neue Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin erklärte jüngst gegenüber dem "Stern": "Wir können aber die Erwerbstätigen nicht ohne Ende belasten." Deshalb müssten die Renten "langfristig auf das Niveau einer Grundsicherung sinken".
Leider gibt es weder Angaben über die Höhe seiner Vorstandsbezüge, noch über die zu erwartende Altersrente.
Vermutlich liegen beide leicht über dem Grundsicherungsniveau.
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