Als die ersten Wölfe nach Mecklenburg Vorpommern einwanderten hieß es: Naja, alte Militärgebiete halt'. Als es Filmberichte über die ersten "Geisterdörfer" in MP im TV zu sehen gab hieß es: Meck Pomm war schon immer dünn besiedelt.
Als die ersten Hessischen Bürgermeister über leer stehende Häuser in ihren Dörfern klagten hieß es: So ist es nun mal im immer schon strukturschwachen ehemaligen Zonenrandgebiet.
Mittlerweile sind fast alle Bundesländer davon betroffen, nicht einmal der "reiche" Freistaat Bayern ist davor gefeit.
Unter dem Titel "Tod auf Raten" berichtet Spiegel-Online über die "Entvölkerung ganzer Landstriche", gleich ob es nun das Saarland, Mecklenburg Vorpommern, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein Westfalen oder Bayern ist.
Den Link zum Spiegel-Artikel und anderen Links zum gleichen Thema gibt es unter:
http://mariowiegel.de/index.php?option=com_content&view=article&id=197:tod-auf-raten&catid=35:demographie&Itemid=298
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Mittwoch, 4. Mai 2011
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Nach Talfahrt 2009 nun ein "Babyboom" in 2010?
Aha, nun kommt also etwas Licht in das Dunkel.
Nach verfrühten "Erfolgsmeldungen" aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in den letzten Jahren, hat man die Bekanntgabe der endgültigen Geburtszahlen durch das Statistische Bundesamt verzögert.
Erstens entstand dadurch ein größerer Abstand zwischen vollmundiger Erfolgsmeldung der Familienpolitik und dem bitteren Ergebnis und zweitens eine gewünschte zeitliche Nähe zur nächsten "Erfolgsmeldung": In 2010 stiegen die Geburtenzahlen, die Talsohle ist durchschritten, ja, sogar von einem Babyboom ist die Rede. Und das alles auf der Grundlage der vorläufigen Zahlen der ersten drei Quartale 2010.
Diese Meldungen wurden zunächst von fast allen Medien gierig aufgegriffen und in die Republik posaunt. Gestern - im Laufe des Tages und Abends - wurden dann die ersten, eher vorsichtigen Stimmen laut. Da wurde auf die Unterschiede zwischen vorläufigen und endgültigen Zahlen der vergangenen Jahre verwiesen. Ein Wissenschaftler durfte im öffentlich rechtlichen Fernsehen darauf hinweisen, dass es im Jahr 1980 einen einmaligen leichten Anstieg der Geburtenzahlen gab. D. h., es gibt dadurch bedingt heute mehr 30jährige Frauen als in den Vorjahren und in den Folgejahren.
Der Wissenschaftler nannte das als eine mögliche Begründung für einen möglichen - wenn auch vorübergehenden - Anstieg der Geburtenzahlen, weil die 30jährigen Frauen die höchste Geburtenrate der statistisch relevanten 15 bis 45jährigen Frauen haben.
Bei aller Rechnerei bleibt jedoch eines unbestritten: Seit Jahrzehnten ist die Zahl der Neugeborenen in Deutschland rückläufig. Und die vor 20, 30 oder 40 Jahren nicht geborenen Menschen können nun einmal heute keine Kinder zur Welt bringen - oder?
Nach verfrühten "Erfolgsmeldungen" aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in den letzten Jahren, hat man die Bekanntgabe der endgültigen Geburtszahlen durch das Statistische Bundesamt verzögert.
Erstens entstand dadurch ein größerer Abstand zwischen vollmundiger Erfolgsmeldung der Familienpolitik und dem bitteren Ergebnis und zweitens eine gewünschte zeitliche Nähe zur nächsten "Erfolgsmeldung": In 2010 stiegen die Geburtenzahlen, die Talsohle ist durchschritten, ja, sogar von einem Babyboom ist die Rede. Und das alles auf der Grundlage der vorläufigen Zahlen der ersten drei Quartale 2010.
Diese Meldungen wurden zunächst von fast allen Medien gierig aufgegriffen und in die Republik posaunt. Gestern - im Laufe des Tages und Abends - wurden dann die ersten, eher vorsichtigen Stimmen laut. Da wurde auf die Unterschiede zwischen vorläufigen und endgültigen Zahlen der vergangenen Jahre verwiesen. Ein Wissenschaftler durfte im öffentlich rechtlichen Fernsehen darauf hinweisen, dass es im Jahr 1980 einen einmaligen leichten Anstieg der Geburtenzahlen gab. D. h., es gibt dadurch bedingt heute mehr 30jährige Frauen als in den Vorjahren und in den Folgejahren.
Der Wissenschaftler nannte das als eine mögliche Begründung für einen möglichen - wenn auch vorübergehenden - Anstieg der Geburtenzahlen, weil die 30jährigen Frauen die höchste Geburtenrate der statistisch relevanten 15 bis 45jährigen Frauen haben.
Bei aller Rechnerei bleibt jedoch eines unbestritten: Seit Jahrzehnten ist die Zahl der Neugeborenen in Deutschland rückläufig. Und die vor 20, 30 oder 40 Jahren nicht geborenen Menschen können nun einmal heute keine Kinder zur Welt bringen - oder?
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