In den letzten Monaten häuften sich die Stimmen von unabhängigen Wissenschaftlern zum Thema "neue Altersarmut" in den einschlägigen Publikationen aber auch in den häufiger werdenden Beiträgen in Politmagazinen. Sie alle warnen vor einer neuen Altersarmut.
Nicht neu sind die drei Gründe die immer wieder dafür genannt werden:
1. Gebrochene Erwerbsbiografien mit vielen Unterbrechungen
2. Bedenklich steigende Zunahme der Zahl von Arbeitnehmern im Niedriglohnsektor
3. Rentenreformen, deren Inhalt darin bestand, die Rentenansprüche zu senken
Neu hingegen sind Berechnungen, die eine höhere (als bisher angenommene) Zahl von älteren Menschen unterhalb der Armutsgrenze belegen.
Neu ist weiterhin der erwartete Zeitpunkt, der nicht mehr wie bisher berechnet erst in einigen Jahren bis Jahrzehnten gesehen wurde, sondern sehr bald eintreten wird.
Neu - und alarmierend - ist auch die Sprache der Wissenschaftler. Entgegen der bisher üblichen ruhig-nüchternen Distanz in der Darstellung von Zahlen, Statistiken und Tabellen die selten ein Wertung enthielt, häufen sich aktuell Begriffe wie "bedenkliche", "skandalöse", "dramatische Entwicklung" und sogar "explosionsartige Entwicklung" (letztere aus einem Beitrag von Panorama am 10.02.2011: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6450320).
Ob es etwas bewirken wird? Kaum, so fürchte ich.....
Samstag, 12. Februar 2011
Freitag, 4. Februar 2011
Seniorenreferat der Ev. Kirche in Kassel beteiligt sich an Eu-Projekt
Eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Kassel, Fachgebiet Soziale Gerontologie und dem Seniorenreferat der Ev. Kirche in Kassel sieht eine Zusammenarbeit im Rahmen des EU-Projekts "Integrating adults and elderly towards a Europe of knowledge (Integration älter Menschen in die Wissensgesellschaft - Ein europäisches Projekt)" (Kurztitel: CHANCE) vor.
Bei diesem Projekt handelt es sich um eine internationale Lernpartnerschaft im Rahmen des Sokrates-Grundtvig-Programmes. Beteiligt sind Wissenschaftler und Erwachsenenbildner aus Deutschland, Spanien, Italien, Griechenland und Ungarn.
Das Projekt basiert auf dem Konzept für lebenslanges Lernen und zielt darauf ab, die tertiäre Sozialisation älterer Menschen zu verbessern.
Fünf entwickelte Module zu den Themen Zeitgestaltung im Alter, Soziale Beziehungen, Gesundheit, Neue Technologien und Kultur sollen angepasst und im Rahmen von ca. 25 Kurssitzungen getestet werden. Durch eine zu entwickelnde nonformale Veranstaltung sollen die teilnehmenden Senioren dazu angeregt werden, sich mit ihren Problemen und Fragestellungen aktiv auseinanderzusetzen und selbstständig nach Lösungen und Ergebnissen zu suchen (informelles Lernen).
Hintergrundziele des Projekts sind insbesondere:
- Der Herausforderung der Alterung in Europa im Bereich der Bildung zu begegnen.
- Älteren Menschen zu helfen, geeignete Kompetenzen zu entwickeln, um ihre Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern zu können.
- Verbesserung der Kooperation von Organisationen, die mit der Fortbildung älterer Menschen in Europa befasst sind.
- Förderung der Entwicklung innovativer Methoden in der Fortbildung älterer Menschen und dem Transfer in die Länder Europas.
- Entwicklung eines innovativen Ausbildungsprogramms, das auf die Bedürfnisse und die Interessen von älteren Menschen eingeht.
Bei diesem Projekt handelt es sich um eine internationale Lernpartnerschaft im Rahmen des Sokrates-Grundtvig-Programmes. Beteiligt sind Wissenschaftler und Erwachsenenbildner aus Deutschland, Spanien, Italien, Griechenland und Ungarn.
Das Projekt basiert auf dem Konzept für lebenslanges Lernen und zielt darauf ab, die tertiäre Sozialisation älterer Menschen zu verbessern.
Fünf entwickelte Module zu den Themen Zeitgestaltung im Alter, Soziale Beziehungen, Gesundheit, Neue Technologien und Kultur sollen angepasst und im Rahmen von ca. 25 Kurssitzungen getestet werden. Durch eine zu entwickelnde nonformale Veranstaltung sollen die teilnehmenden Senioren dazu angeregt werden, sich mit ihren Problemen und Fragestellungen aktiv auseinanderzusetzen und selbstständig nach Lösungen und Ergebnissen zu suchen (informelles Lernen).
Hintergrundziele des Projekts sind insbesondere:
- Der Herausforderung der Alterung in Europa im Bereich der Bildung zu begegnen.
- Älteren Menschen zu helfen, geeignete Kompetenzen zu entwickeln, um ihre Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern zu können.
- Verbesserung der Kooperation von Organisationen, die mit der Fortbildung älterer Menschen in Europa befasst sind.
- Förderung der Entwicklung innovativer Methoden in der Fortbildung älterer Menschen und dem Transfer in die Länder Europas.
- Entwicklung eines innovativen Ausbildungsprogramms, das auf die Bedürfnisse und die Interessen von älteren Menschen eingeht.
Labels:
Altersbildung,
Bildung,
Eu-Projekt,
Seniorenreferat
Donnerstag, 6. Januar 2011
Durchschnittsrente - Neue Zahlen - Neue Verwirrung
Aus der Quelle der Deutschen Rentenversicherung stammen die neuesten Zahlen zur Durchschnittsrente in Deutschland.
Es wird für Männer ein Bundesdurchschnitt von 1049,27 € angegeben. Frauen erhalten nur etwa halb so viel, nämlich 528,23 €.
Ich würde diese Zahlen gern mit den von mir für 2007 ermittelten Zahlen (s. Blogeintrag vom 14. Mai 2009 zum Thema Durchschnittsrente) vergleichen.
Aber ich weiß nicht, was ich vergleichen soll! Folgendes Dilemma: Die damals veröffentlichten Zahlen vom Statistischen Bundesamt haben die Durchschnittsrente für Einfachrentner, also ohne betriebliche Zusatzrente (ca. 80 % aller Rentner) und die Durchschnittsrente von Beziehern mehrerer Renten (ca. 20 % aller Rentner) enthalten und gesondert ausgewiesen.
Die durchschnittliche Einfachrente im Jahr 2007 lag bei Männern bei 963 € und bei Frauen bei 691 €. Die MehrfachrenterInnen hatten durchschnittlich 1067 € zur Verfügung.
Die Deutsche Rentenversicherung nimmt diese Unterscheidung nicht vor. Wie haben sich die Renten denn nun entwickelt?
Sind es Einfachrenten, die von der DRV genannt werden? Oder sind es die Mehrfachrenten? Oder hat man die Unterscheidung überhaupt nicht getroffen und hat Einfach- und Mehrfachrentner einfach zusammengelegt und daraus das rechnerische Mittel gezogen?
Man muss die unterschiedlichen Zahlen nur so lange veröffentlichen (ohne Erläuterungen), bis sich niemand mehr dafür interessiert. Dann fallen die Rentenkürzungen und Umverteilungen umso leichter.
Es ist zum k..........
Es wird für Männer ein Bundesdurchschnitt von 1049,27 € angegeben. Frauen erhalten nur etwa halb so viel, nämlich 528,23 €.
Ich würde diese Zahlen gern mit den von mir für 2007 ermittelten Zahlen (s. Blogeintrag vom 14. Mai 2009 zum Thema Durchschnittsrente) vergleichen.
Aber ich weiß nicht, was ich vergleichen soll! Folgendes Dilemma: Die damals veröffentlichten Zahlen vom Statistischen Bundesamt haben die Durchschnittsrente für Einfachrentner, also ohne betriebliche Zusatzrente (ca. 80 % aller Rentner) und die Durchschnittsrente von Beziehern mehrerer Renten (ca. 20 % aller Rentner) enthalten und gesondert ausgewiesen.
Die durchschnittliche Einfachrente im Jahr 2007 lag bei Männern bei 963 € und bei Frauen bei 691 €. Die MehrfachrenterInnen hatten durchschnittlich 1067 € zur Verfügung.
Die Deutsche Rentenversicherung nimmt diese Unterscheidung nicht vor. Wie haben sich die Renten denn nun entwickelt?
Sind es Einfachrenten, die von der DRV genannt werden? Oder sind es die Mehrfachrenten? Oder hat man die Unterscheidung überhaupt nicht getroffen und hat Einfach- und Mehrfachrentner einfach zusammengelegt und daraus das rechnerische Mittel gezogen?
Man muss die unterschiedlichen Zahlen nur so lange veröffentlichen (ohne Erläuterungen), bis sich niemand mehr dafür interessiert. Dann fallen die Rentenkürzungen und Umverteilungen umso leichter.
Es ist zum k..........
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Nach Talfahrt 2009 nun ein "Babyboom" in 2010?
Aha, nun kommt also etwas Licht in das Dunkel.
Nach verfrühten "Erfolgsmeldungen" aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in den letzten Jahren, hat man die Bekanntgabe der endgültigen Geburtszahlen durch das Statistische Bundesamt verzögert.
Erstens entstand dadurch ein größerer Abstand zwischen vollmundiger Erfolgsmeldung der Familienpolitik und dem bitteren Ergebnis und zweitens eine gewünschte zeitliche Nähe zur nächsten "Erfolgsmeldung": In 2010 stiegen die Geburtenzahlen, die Talsohle ist durchschritten, ja, sogar von einem Babyboom ist die Rede. Und das alles auf der Grundlage der vorläufigen Zahlen der ersten drei Quartale 2010.
Diese Meldungen wurden zunächst von fast allen Medien gierig aufgegriffen und in die Republik posaunt. Gestern - im Laufe des Tages und Abends - wurden dann die ersten, eher vorsichtigen Stimmen laut. Da wurde auf die Unterschiede zwischen vorläufigen und endgültigen Zahlen der vergangenen Jahre verwiesen. Ein Wissenschaftler durfte im öffentlich rechtlichen Fernsehen darauf hinweisen, dass es im Jahr 1980 einen einmaligen leichten Anstieg der Geburtenzahlen gab. D. h., es gibt dadurch bedingt heute mehr 30jährige Frauen als in den Vorjahren und in den Folgejahren.
Der Wissenschaftler nannte das als eine mögliche Begründung für einen möglichen - wenn auch vorübergehenden - Anstieg der Geburtenzahlen, weil die 30jährigen Frauen die höchste Geburtenrate der statistisch relevanten 15 bis 45jährigen Frauen haben.
Bei aller Rechnerei bleibt jedoch eines unbestritten: Seit Jahrzehnten ist die Zahl der Neugeborenen in Deutschland rückläufig. Und die vor 20, 30 oder 40 Jahren nicht geborenen Menschen können nun einmal heute keine Kinder zur Welt bringen - oder?
Nach verfrühten "Erfolgsmeldungen" aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in den letzten Jahren, hat man die Bekanntgabe der endgültigen Geburtszahlen durch das Statistische Bundesamt verzögert.
Erstens entstand dadurch ein größerer Abstand zwischen vollmundiger Erfolgsmeldung der Familienpolitik und dem bitteren Ergebnis und zweitens eine gewünschte zeitliche Nähe zur nächsten "Erfolgsmeldung": In 2010 stiegen die Geburtenzahlen, die Talsohle ist durchschritten, ja, sogar von einem Babyboom ist die Rede. Und das alles auf der Grundlage der vorläufigen Zahlen der ersten drei Quartale 2010.
Diese Meldungen wurden zunächst von fast allen Medien gierig aufgegriffen und in die Republik posaunt. Gestern - im Laufe des Tages und Abends - wurden dann die ersten, eher vorsichtigen Stimmen laut. Da wurde auf die Unterschiede zwischen vorläufigen und endgültigen Zahlen der vergangenen Jahre verwiesen. Ein Wissenschaftler durfte im öffentlich rechtlichen Fernsehen darauf hinweisen, dass es im Jahr 1980 einen einmaligen leichten Anstieg der Geburtenzahlen gab. D. h., es gibt dadurch bedingt heute mehr 30jährige Frauen als in den Vorjahren und in den Folgejahren.
Der Wissenschaftler nannte das als eine mögliche Begründung für einen möglichen - wenn auch vorübergehenden - Anstieg der Geburtenzahlen, weil die 30jährigen Frauen die höchste Geburtenrate der statistisch relevanten 15 bis 45jährigen Frauen haben.
Bei aller Rechnerei bleibt jedoch eines unbestritten: Seit Jahrzehnten ist die Zahl der Neugeborenen in Deutschland rückläufig. Und die vor 20, 30 oder 40 Jahren nicht geborenen Menschen können nun einmal heute keine Kinder zur Welt bringen - oder?
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Geburtenzahlen im Jahr 2009 weiterhin auf Talfahrt
Fast hätte ich die Zahlen für 2009 verpasst. Immerhin wurden sie mit einer Verzögerung von ca. 4 Monaten veröffentlicht. In den Monaten Juni/Juli hatte ich die Zahlen erwartet - vergeblich. Als sie im August noch immer nicht veröffentlicht wurden, ahnte ich bereits, dass sich die "neue" Bundesministerin in guter Nachfolge ihrer Vorgängerin zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte. Hatte sie sich doch noch im Sommer wie folgt zitieren lassen: "der WM-Erfolg (beim Fußball) lässt die Geburten steigen."
Im September setzten sich zwar Ministerinnen, Minister und Abgeordnete aller im Parlament vertretenen Parteien im Rahmen der Haushaltsdebatte mit dem demografischen Wandel auseinander, aber die Begriffe Geburtenrückgang, Geburtenmisere, Kinderwunsch und Geburten waren dabei TABU.
Im November schließlich wurden die Zahlen der Öffentlichkeit bekanntgegeben (eher verschämt und beiläufig).
Und die "Zeit" konstatierte genüsslich: "Die Geburtenzahlen selbst wollte sie (die Ministerin, Anm. d. Verf.) von sich aus nicht kommentieren. Erst auf Medienanfragen bequemte sie sich zu einer Antwort."
Nun ja, die Zahl von 665.000 Geburten zeigt mehr als deutlich, dass die Familienpolitik ihre seit Jahren gesetzten Ziele nicht nur nicht erreicht hat, sondern sich immer weiter davon entfernt (in der Organisationslehre bezeichnet man dies als "erodierende Ziele").
Beispiel:
Die aktuellen Zahlen zeigten, so Ministerin Schröder, "dass trotz der Krise 2009, die viele Menschen verunsichert hat, die Geburtenzahl nicht drastisch abgesackt ist."
Hallo? Immerhin knüpft Frau BM Schröder nun wieder an ihre Antrittsrede vor dem Deutschen Bundestag im Januar d. J. an. Da hatte sie nämlich die Pflege alter Menschen durch ihre erwachsenen Kinder "zu einem großen familienpolitischen Thema der Zukunft" erklärt. Kein Wort hingegen zu den rückläufigen Geburtenzahlen und möglichen Reaktionen der Politik.
Der demografische Wandel wird überwiegend immer noch als "Überalterung" unserer Gesellschaft diskutiert, während es sich m. E. um eine tatsächliche "Entjüngung" handelt. Auch die vom Statistischen Bundesamt ermittelten durchschnittlichen 1,36 Kinder pro Frau stellen ein historisches Tief dar und garantieren der Bundesrepublik die "rote Laterne" in Europa.
Im September setzten sich zwar Ministerinnen, Minister und Abgeordnete aller im Parlament vertretenen Parteien im Rahmen der Haushaltsdebatte mit dem demografischen Wandel auseinander, aber die Begriffe Geburtenrückgang, Geburtenmisere, Kinderwunsch und Geburten waren dabei TABU.
Im November schließlich wurden die Zahlen der Öffentlichkeit bekanntgegeben (eher verschämt und beiläufig).
Und die "Zeit" konstatierte genüsslich: "Die Geburtenzahlen selbst wollte sie (die Ministerin, Anm. d. Verf.) von sich aus nicht kommentieren. Erst auf Medienanfragen bequemte sie sich zu einer Antwort."
Nun ja, die Zahl von 665.000 Geburten zeigt mehr als deutlich, dass die Familienpolitik ihre seit Jahren gesetzten Ziele nicht nur nicht erreicht hat, sondern sich immer weiter davon entfernt (in der Organisationslehre bezeichnet man dies als "erodierende Ziele").
Beispiel:
Die aktuellen Zahlen zeigten, so Ministerin Schröder, "dass trotz der Krise 2009, die viele Menschen verunsichert hat, die Geburtenzahl nicht drastisch abgesackt ist."
Hallo? Immerhin knüpft Frau BM Schröder nun wieder an ihre Antrittsrede vor dem Deutschen Bundestag im Januar d. J. an. Da hatte sie nämlich die Pflege alter Menschen durch ihre erwachsenen Kinder "zu einem großen familienpolitischen Thema der Zukunft" erklärt. Kein Wort hingegen zu den rückläufigen Geburtenzahlen und möglichen Reaktionen der Politik.
Der demografische Wandel wird überwiegend immer noch als "Überalterung" unserer Gesellschaft diskutiert, während es sich m. E. um eine tatsächliche "Entjüngung" handelt. Auch die vom Statistischen Bundesamt ermittelten durchschnittlichen 1,36 Kinder pro Frau stellen ein historisches Tief dar und garantieren der Bundesrepublik die "rote Laterne" in Europa.
Labels:
Bevölkerungsstatistik,
Geburtenzahlen,
Mario Wiegel
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Die Altenberichte im Überblick
Seit 1993 der erste Altenbericht der Bundesregierung erstellt wurde, haben Altenberichte Konjunktur. Sie werden mehr oder weniger regelmäßig erstellt von den Ländern, Kommunen und Verbänden. Zusammen mit den Altenberichten der Bundesregierung, Forschungsberichten und aktuellen Studien bilden sie das gesammelte Wissen und eine der wichtigsten Quellen für den politischen Diskurs. Außerdem sollen sie beitragen zur allgemeinen Verbreiterung des Wissens über Alternsprozesse des Einzelnen und der Gesellschaft und die Situation älterer Menschen.
Die Altenberichte der Bundesregierung beschäftigen sich mit folgenden Themen:
Erster Altenbericht (1993): Die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland
Zweiter Altenbericht (1998): Wohnen im Alter
Dritter Altenbericht (2001): Alter und Gesellschaft
Vierter Altenbericht (2002): Risiken, Lebensqualität und Versorgung Hochaltriger
Fünfter Altenbericht (2006): Potenziale des Alters in Wirtschaft und Gesellschaft
Sechster Altenbericht (2010): Altersbilder in der Gesellschaft
Alle bisher erschienenen Altenberichte können von Privatpersonen in gedruckter Form kostenpflichtig über den Bundesanzeiger Verlag bestellt werden (0800-12 34 339).
Als Downloadversion sind die ersten drei Berichte über die Homepage des Bundestags zu erhalten, die letzten drei Altenberichte können vom BMFSFJ runter geladen werden.
Die Altenberichte der Bundesregierung beschäftigen sich mit folgenden Themen:
Erster Altenbericht (1993): Die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland
Zweiter Altenbericht (1998): Wohnen im Alter
Dritter Altenbericht (2001): Alter und Gesellschaft
Vierter Altenbericht (2002): Risiken, Lebensqualität und Versorgung Hochaltriger
Fünfter Altenbericht (2006): Potenziale des Alters in Wirtschaft und Gesellschaft
Sechster Altenbericht (2010): Altersbilder in der Gesellschaft
Alle bisher erschienenen Altenberichte können von Privatpersonen in gedruckter Form kostenpflichtig über den Bundesanzeiger Verlag bestellt werden (0800-12 34 339).
Als Downloadversion sind die ersten drei Berichte über die Homepage des Bundestags zu erhalten, die letzten drei Altenberichte können vom BMFSFJ runter geladen werden.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Nachruf
Über ein viertel Jahrhundert wurde an der Universität Kassel (ehemals Gesamthochschule Kassel) "Soziale Gerontologie" gelehrt. Aus ganz Deutschland kamen die Studentinnen und Studenten. Lange Zeit gab es im Fachbereich 04 Sozialwesen die Bereichseinheit Soziale Gerontologie. Die Bereichseinheit ging dann im neu gegründeten Institut für Sozialpädagogik und Soziologie der Lebensalter (ISSL) auf. Nun wurde das ISSL aufgelöst.
Damit erreicht in Kassel eine Ent- bzw. Abwicklung ihren vorläufigen Höhepunkt, die wohl nur Insider der Kasseler Hochschulpolitik verstehen. Während an anderen Universitäten und Fachhochschulen die Gerontologie zunehmend Verbreitung findet - was bei unserer demografischen Entwicklung nicht verwundert - wird die Gerontologie in Kassel abgebaut.
Damit erreicht in Kassel eine Ent- bzw. Abwicklung ihren vorläufigen Höhepunkt, die wohl nur Insider der Kasseler Hochschulpolitik verstehen. Während an anderen Universitäten und Fachhochschulen die Gerontologie zunehmend Verbreitung findet - was bei unserer demografischen Entwicklung nicht verwundert - wird die Gerontologie in Kassel abgebaut.
Labels:
ISSL,
Mario Wiegel,
Soziale Gerontologie,
Uni Kassel
Abonnieren
Posts (Atom)